Taschenuhr

Die Annahme, dass die Taschenuhr zu den Relikten aus längst vergangenen Tagen zählt, ist falsch. Ebenso ist zu korrigieren, dass sie nur für die Herren vorgesehen ist, denn auch die Damen kommen mit passenden, ansprechenden Designs nicht zu kurz. Gleich geblieben ist seit der Entstehungszeit der Status, dass die Taschenuhr ein Symbol von Weltläufigkeit und Stilbewusstsein ist. Somit ist sie ein Begleiter, der speziell für exklusive Momente verstanden werden darf.

Die 8 besten Taschenuhren.

Die Taschenuhr ist ein Accessoire, welches mit einer langen Tradition verbunden ist und gleichbedeutend von besonderer Eleganz und Stil zeugt. In der Vergangenheit verkörperte sie ein Privileg, welches zumeist dem Adel und den reichen Bürgern vorbehalten war. Vor allem aber steht sie in erster Linie mit den Herren als Zielgruppe in Verbindung, wobei es auch Modelle für die Damenwelt gibt und die Taschenuhr zudem schon in der Phase ihrer Entstehung als Geschenk für besondere Anlässe wie eine Vermählung, eine bestandene Meisterprüfung oder den 18. Geburtstag galt – und auch heute ein noch exklusiveres weil deutlich seltener vorzufindendes Statussymbol ist.

1. Was ist eine Taschenuhr?

Was ist eine Taschenuhr
Was ist eine Taschenuhr?

Die Taschenuhr ist auch unter dem eher veralteten Alternativbegriff Sackuhr bekannt. Es handelt sich um einen Zeitmesser, der in aller Regel an einer Kette befestigt in der Tasche der Weste, eines Sakkos oder auch einer Hose getragen wird. Das Hervorholen dieses stilvollen Accessoires ist als ein kleines Zeremoniell unter Liebhabern zu verstehen und zeugte speziell in der Vergangenheit von Reichtum und Weltläufigkeit. Die Taschenuhr muss freilich nicht nur ein Begleiter für die Herren sein, sondern kann auch den Damen als eleganter Zeitmesser dienen. Weniger üblich sind heute eingravierte Widmungen, die als zusätzliche Verzierungen oder emotionaler Wert galten. Obwohl sich die Armbanduhr schon seit mehr als einem Jahrhundert etabliert hat, sind Taschenuhren wieder im Kommen, doch wirklich von der Bildfläche verschwunden sind diese Accessoires nie. Sie sind jedoch kaum noch im Alltag anzutreffen, sondern eher für besondere oder feierliche Anlässe das passende Schmuckstück.

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2. Varianten der Taschenuhren

Varianten der Taschenuhr
Varianten der Taschenuhr

Angesichts der langen Historie einer Taschenuhr haben sich auch zahlreiche Varianten entwickelt, von denen die wichtigsten vorgestellt werden sollen. Häufig anzutreffen ist die offene Taschenuhr. Ihr wesentliches Merkmal besteht darin, dass ihr komplettes Gehäuse sichtbar ist und es ist in den meisten Fällen durch ein stabiles Glas geschützt. Ähnlich gängig ist die Savonette. Ein Sprungdeckel schützt bei diesen Modellen das Ziffernblatt. Um die Uhrzeit zu erfahren, muss dieser Deckel geöffnet werden. Eine Abwandlung von dieser Form ist die Halbsavonette. Ein Deckel, welcher das Ziffernblatt schützt ist auch hier vorhanden, er ermöglicht jedoch einen Einblick, durch den sich die Uhrzeit auch dann erkennen lässt, wenn er geschlossen ist. Die halboffene Taschenuhr zeichnet sich dadurch aus, dass sie – anders als bei der Savonette – den Glasring zeigt, welcher das Ziffernblatt schützt.

3. Zielgruppe der Taschenuhr

Zielgruppe der Taschenuhr
Zielgruppe der Taschenuhr

Wenngleich eine Taschenuhr längst nicht mehr durch die Beliebtheit gekennzeichnet ist, die in den vergangenen Jahrhunderten üblich war, so ist sie dennoch für eine sehr breit gefasste Zielgruppe bestimmt. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass diese Modelle nur den Herren vorbehalten sind, kommen auch die Damen auf ihre Kosten. Feminin gestaltete und aufwendig sowie schmuckvoll designte Taschenuhren finden sich auch heute noch im Sortiment so mancher Marke. Gold und Silber sind die typischen farblichen Ausführungen – auch wenn es um Herrenuhren in dieser Form geht. Männer sind die bevorzugte Zielgruppe, auch in der Gegenwart. Aber selbst jüngere Menschen, wobei es auch hier eher die Jungen sind, können aus einem reichhaltigen Angebot an Taschenuhren wählen. Die Taschenuhr ist schließlich bis heute ein Geschenk für die besonderen Momente im Leben. Von der Konfirmation oder der Jugendweihe über den 18. Geburtstag, eine bestandene Prüfung oder die Verlobung, bietet es sich an, mit einem so exklusiven Modell ein Zeichen der Aufmerksamkeit an den Adressaten zu richten. Noch exklusiver wird es letztlich mit einer Gravur, die eine spezielle Widmung enthält. Viele Uhrmacher, Juweliere oder Goldschmiede bieten diesen Service auch heute noch an.

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4. Geschichte der Taschenuhr

Geschichte der Taschenuhr
Geschichte der Taschenuhr

Untrennbar verbunden mit der Geschichte der Taschenuhr ist der Name Peter Henlein und das Jahr 1504. Der Nürnberger erfand den Federantrieb, womit es möglich wurde, die Uhrengröße deutlich zu verringern. Bis zur damaligen Zeit konnten Uhren ausschließlich durch Gewichte betrieben werden, sodass sie entsprechend groß konstruiert mussten. Durch die neue Technologie wurden sie jedoch kompakter und damit entstand die Grundlage für Taschen- und die später entstehenden Armbanduhren. Ab 1550 gewannen die Eiuhren an Bedeutung, die ihren Namen aufgrund der ovalen Formgebung erhielten. Im Jahr 1575 kam erstmals eine Taschenuhr auf den Markt, die eine Weckfunktion aufweisen konnte. Der Begriff der Sackuhr hat den Hintergrund, weil die Modelle in dieser Epoche noch für den Betrachter verdeckt getragen wurden. Das änderte sich ab dem 18. Jahrhundert, indem es als chic galt, die Taschenuhr mit Hilfe einer Kette oder eines dekorativen Anhängers an der Kleidung zu befestigen. In dieser Zeit hatten die Modelle dann zumeist schon einen Minutenzeiger aufzuweisen, was bis dato nicht üblich war, denn die Technologie war noch nicht ausreichend präzise dafür. Die Zeit des 19. und 20. Jahrhunderts brachte die Gepflogenheit mit sich, Taschenuhren in der Westentasche aufzubewahren. Als ein ebenfalls wichtiger Meilenstein ist das Jahr 1844 zu sehen, denn nun war es möglich, die Uhren über die Krone aufzuziehen, während das zuvor nur mit einem beiliegenden Schlüssel praktiziert wurde. In der Folge bekam jedoch die Armbanduhr mehr Popularität zugesprochen und bis in die heutige Zeit erhielt sich die Taschenuhr den Status als exklusiver Begleiter und Statussymbol.

5. Taschenuhr Bestseller

Ein renommierter Hersteller für Taschenuhren ist die Marke Eichmüller, die mit dem Modell 8212 einen Bestseller geschaffen hat. Dessen Besonderheit besteht darin, dass sich der Zeitmesser beidseitig aufklappen lässt und er teilskelettiert ist. Der Durchmesser dieser silbernen Taschenuhr beträgt 47 Millimeter. Die Höhe dieses kunstvollen Accessoires ist mit 18 Millimetern anzugeben. Im Lieferumfang enthalten ist standesgemäß eine Kette, die aus Edelstahl besteht. Die Stundenindizes werden von römischen Ziffern geschmückt, was einen antiken Touch vermittelt und zugleich zeigt, dass auch heute noch Taschenuhren kreiert werden und sich diese noch immer in einem sehr klassischen Gewand präsentieren.

6. Taschenuhr kaufen

Gründe, eine Taschenuhr mit oder ohne einen Handaufzug kaufen zu wollen gibt es in großer Fülle. Ob es für den eigenen Zweck ist oder es ein Geschenk zu allen denkbaren Anlässen sein soll – die Möglichkeiten sind vielfältig und so verhält es sich auch mit dem sich bietenden Sortiment. Ein Blick auf Taschenuhr Angebote lohnt dabei stets, denn er ermöglicht das Sparen bei der Anschaffung. Es gibt sehr günstige Herrenmodelle und Damenuhren, aber auch sehr exklusive Ausführungen. Wünsche bleiben keine offen, das ist garantiert. Weniger ausgeben zu müssen als unbedingt notwendig, das dürfte wohl jedem zusagen.

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Taschenuhr was last modified: Juni 3rd, 2017 by Chris