Fliegeruhren

Ursprünglich dienten Fliegeruhren den Piloten dazu, in den Lüften die Zeit stets im Blick zu behalten. Ein markantes Design zeigen diese Modelle vor allem daher, weil sie sehr übersichtlich gestaltet sind, was durch ein großes Ziffernblatt und wenig zusätzliche Elemente erreicht wird. Den eigentlichen Zweck verfolgen Fliegeruhren seit vielen Jahrzehnten nicht mehr, da die Zeitmessung schon seit dem Ende des Ersten Weltkriegs fest in die Armaturen von Flugzeugen integriert ist. Was bis heute bleibt, ist das markante Design, was zahlreiche Hersteller bis heute beibehalten. Fliegeruhren haben bis in die Gegenwart einen Kultstatus und sind eine spezielle Form von Herrenarmbanduhren.

Die 8 besten Fliegeruhren.

Der Begriff der Fliegeruhr lässt vermutlich bereits erahnen, dass es sich um einen Zeitmesser handeln muss, der etwas mit der Luftfahrt zu tun hat. Und genau darin liegt auch der Ursprung dieser Modellart, welche zum Beginn des 20. Jahrhunderts allmählich aufkam. Eine Fliegeruhr sollte zur damaligen Zeit der Begleiter eines Piloten am Handgelenk sein und musste dementsprechend passende Voraussetzungen erfüllen. Dementsprechend war es unter anderem erforderlich, dass die Uhren jederzeit und unter allen erdenklichen Bedingungen gut ablesbar waren. Ebenso war eine simple Bedienbarkeit ein entscheidendes Kriterium, was es zu erfüllen galt – schließlich sollte die Konzentration im Wesentlichen auf das Cockpit gerichtet sein. Parallelen lassen sich auch zu Militäruhren ziehen, wobei die Grenzen zwischen diesen beiden Modelltypen teils verschwimmen.

1. Was ist eine Fliegeruhr?

Eine Fliegeruhr ist ein Zeitmesser, der heute längst nicht mehr von seiner Bestimmung und seiner Bedeutung mit den Modellen aus der Vergangenheit zu vergleichen ist. Mit dem Aufkommen der Luftfahrt bestand ein steigender Bedarf an Uhren, die von Piloten getragen werden konnten und keine gewöhnlichen Modelle waren. Viele Hersteller nahmen sich dieser Nachfrage an und lancierten entsprechende Zeitmesser. Dabei waren längst nicht ausschließlich die Piloten selbst die Abnehmer eines solchen Typs. Auch diejenigen, die sich von diesem Mythos angezogen fühlten, der speziell ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzte, wünschten sich eine solche Fliegeruhr. Die technische Grundlage boten dabei die Chronometer, welche aus der Seefahrt stammten und schon länger ihre Verwendung fanden.

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2. Typische Merkmale von Fliegeruhren

Festgeschriebene Merkmale, welche eine Fliegeruhr aufweisen muss, gibt es zwar nicht – dennoch sind Attribute vorhanden, die als typisch gelten. Am häufigsten ist eine markante Krone festzustellen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr griffig ist, was durch eine Riffelung erreicht wird. Sie steht zudem etwas vom Gehäuse ab. Apropos Gehäuse: In aller Regel kommt dieses mit einem Durchmesser daher, welcher sich ab 40 Millimetern aufwärts bewegt und dadurch einen guten Überblick am Handgelenk ermöglicht. Die Zeiger sind mit Leuchtmasse gefüllt, um auch bei Dunkelheit erkennbar zu sein. Zudem ist häufig zu beobachten, dass sich die Zeiger von ihrer Größe stark unterscheiden, damit sie auch wirklich auseinander gehalten werden können. Das Ziffernblatt selbst zeichnet sich durch eine ebenfalls gute Ablesbarkeit aus, welche große Stundenindizes gewährleisten. Die Ausnahme bildet die Zwölf: Diese ersetzt ein Dreieck, um noch besser von den restlichen Ziffern unterschieden werden zu können. Ein weiteres Merkmal besteht darin, dass die Hersteller Fliegeruhren zumeist nicht ihr Logo verpasst haben, da dieses gestalterische Element als unnötig empfunden wurde.

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3. Zielgruppe der Fliegeruhren

Wer sich heute eine Fliegeruhr zulegen möchte, muss keineswegs ein Pilot oder Freund der Luftfahrt sein. Natürlich liegt es jedoch nahe, dass dadurch eine gewisse Assoziation mit diesen Modellen besteht. Die Zielgruppe der Fliegeruhren sind ganz eindeutig die Herren, da es für die Damen derartige Modelle nur sehr vereinzelt zu erwerben gibt. Entscheidende Gründe für einen Mann, sich einen Zeitmesser in diesem Design zuzulegen, können unter anderem der Wunsch nach einer hervorragenden Ablesbarkeit und einem hohen Bedienkomfort sein. Außerdem spielt natürlich der optische Faktor eine wichtige Rolle, denn dieses spezielle Design erscheint markant und zieht die Blicke auf sich. Wer also Wert auf einen großen Zeitmesser am Handgelenk legt, dürfte sich mit dem Stil einer Fliegeruhr vortrefflich identifizieren können.

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4. Geschichte und Herkunft der Fliegeruhren

Eng verknüpft mit der Geschichte und der Entwicklung der Fliegeruhr ist der französische Luxushersteller Cartier. Es war das Jahr 1906, als die Cartier Santos lanciert wurde, welche der erste echte Zeitmesser dieser Art war. Konzipiert hatte die Marke für den Flugpionier Alberto Santos Dumont, der aus Brasilien stammte. Andere Unternehmen wie IWC griffen diesen Stil auf und entwickelten diesen weiter. Bis dato galt dieser technische Look für Armbanduhren als ungewöhnlich, da sie in erster Linie als modisch und schmachvoll erwünscht waren. Doch nicht zuletzt trugen auch diese Pilotenmodelle dazu bei, dass sich Zeitmesser für Herren etablierten. Später kamen auch Exemplare vor, die Drehziffernblätter aufwiesen, was der astronomischen Navigation dienen sollte. Abgelöst wurden Fliegeruhren dann nach dem Ersten Weltkrieg durch eine feste Installation an Bord. Die Modelle fürs Handgelenk kamen dann nicht mehr für den Piloten selbst zum Einsatz, sondern für die Besatzung.

5. Fliegeruhren Bestseller

Typisch für eine Fliegeruhr ist das Modell Messerschmitt by Aristo Fliegeruhr ME109, welches zugleich ein absoluter Bestseller ist. Es handelt sich dabei um einen Zeitmesser für Herren, der klassische Elemente für diese Produktkategorie aufweist, aber auch teils modifiziert wurde. Auffällig ist beispielsweise die abstehende Krone am rechten Gehäuserand, ebenso wie das Dreieck auf der Position von zwölf Uhr. Modifiziert ist dieser Fliegeruhren Bestseller daher, weil sich der Markenname auf dem Zifferblatt befindet, was unüblich ist. Zudem ist auch in der Höhe von drei Uhr eine Datumsanzeige platziert worden, was ebenfalls kein typisches Merkmal darstellt. Im Inneren schlägt ein präzises Quarzwerk der renommierten Marke Ronda.


6. Fliegeruhr kaufen

Es muss nicht immer der typische Automatik Chronograph sein: Bis in die heutige Zeit haben Fliegeruhren ihren festen Platz auf dem Markt der Zeitmesser inne und viele Hersteller entwickeln regelmäßig neue Modelle. Dementsprechend ist auch die Nachfrage an Fliegeruhren weiterhin gegeben. Wer sich also eine Fliegeruhr kaufen möchte, kann auf ein reichhaltiges Angebot zurückgreifen. Trotzdem wird sich der eine oder andere Interessent nach den Zeitmessern umschauen, die den Geldbeutel schonen können. Damit dieses Vorhaben gelingt, lohnt sich ein Blick auf Fliegeruhren Angebote. Immer wieder gibt es Rabatte, Aktionen oder es muss im Lager Platz für neue Modelle geschaffen werden, um eine Fliegeruhr günstig kaufen zu können.

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Fliegeruhren was last modified: März 4th, 2017 by Chris